{"id":7177,"date":"2024-11-26T15:29:55","date_gmt":"2024-11-26T14:29:55","guid":{"rendered":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/?p=7177"},"modified":"2024-11-26T15:32:52","modified_gmt":"2024-11-26T14:32:52","slug":"erste-preise-beim-10-internationalen-reinhold-gliere-klavier-wettbewerb-in-st-georgen-schwarzwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/erste-preise-beim-10-internationalen-reinhold-gliere-klavier-wettbewerb-in-st-georgen-schwarzwald\/","title":{"rendered":"erste Preise beim 10. internationalen Reinhold-Gli\u00e8re Klavier- Wettbewerb in St.Georgen, Schwarzwald"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"7177\" class=\"elementor elementor-7177\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-4056b9d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"4056b9d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-afab6b1\" data-id=\"afab6b1\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a36dbb6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a36dbb6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Mit gro\u00dfartigen Leistungen beeindruckten&nbsp;<span style=\"color: rgb(0, 0, 0); font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; font-size: 12pt; line-height: 17.12px; font-family: Calibri, sans-serif;\">Arjun Mukhopadhyay, Stefan Patrik Simu, Gioele Luciano Infurna und Anselm Inselmann<\/span>&nbsp;in St. Georgen Jury und Publikum und sicherten sich mit gekonnten Auftritten nicht nur die Sympathien, sondern auch vier erste Preise in ihren jeweiligen Altersgruppen.<br>Anselm Inselmann war mit erst sieben Jahren der j\u00fcngste Teilnehmer des Schwarzw\u00e4lder Wettbewerbs f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Nachwuchspianisten. Bereits zum 10. Mal war dieser internationale Wettbewerb dem Komponisten Reinhold Gli\u00e8re gewidmet, der 1874 in Kiew als Sohn einer deutschst\u00e4mmigen Familie geboren wurde und bis heute nicht nur mit seinen Klavierkompositionen, sondern auch f\u00fcr seine Orchesterwerke, Ballette, f\u00fcr seine Kammermusik und weiteres vielseitiges Repertoire international rezipiert wird. Allerdings gelten seine Werke nicht als einfach; dass sich bereits ein Siebenj\u00e4hriger an eine Interpreta-tion von Glieres \u201eorientalischem Tanz\u201c mit rhythmischen Duolen und gleichzeitigen Triolen wagt, wurde deshalb als besonders au\u00dfergew\u00f6hnlich gew\u00fcrdigt und gesch\u00e4tzt. Auch das weitere vorgetragene Repertoire von Anselm war nicht \u201ealtersgerecht\u201c und somit besonders beeindruckend, er spielte und zeigte sein K\u00f6nnen auch mit Bach, Czerny und Tschaikowsky, sodass ihm der erste Preis als Wertung der Jury zweifellos zu Recht zuerkannt worden ist. <br>Auch der 9-j\u00e4hrige Gioele Luciano Infurna \u00fcberzeugte in seiner Altersgruppe. Der junge Rei-linger, wie Anselm ein Sch\u00fcler von Tatjana Worm-Sawosskaja, spielte fehlerfrei und mit der engagiertesten Mimik in seiner Gruppe einen kleinen Marsch aus Gli\u00e8res Werk, dazu eine Jugendet\u00fcde von Liszt. Am liebsten spielte er aber klug interpretiert den ber\u00fchmten ersten Satz der Sonata facile KV 545 von Mozart \u2013 dass Mozart sein Lieblingskomponist ist, war bei jedem einf\u00fchlsamen Ton zu h\u00f6ren. Es ist ein Talent der Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja, sich von allen \u00fcblichen p\u00e4dogogischen Empfehlungen bei der Auswahl der St\u00fc-cke f\u00fcr ihre Sch\u00fcler zu befreien und stattdessen gemeinsam mit den Kindern Werke zu w\u00e4h-len, die individuell geliebt und damit besonders gerne und reichlich ge\u00fcbt werden. Ihr An-spruch ist hoch \u2013 und das zeigt die saubere Technik ihrer Sch\u00fcler, die ihre Lieblingsst\u00fccke nicht nur fehlerfrei greifen, sondern bereits in jungen Jahren durchdringen und interpretieren k\u00f6nnen. <br>Gro\u00dfe Freude machte sich im Publikum breit, als schlie\u00dflich auch der zehnj\u00e4hrige Stefan Patrick Simu, der von Svetlana Zaharowa unterrichtet wird, f\u00fcr vier herausragend vorgetra-gene St\u00fccke bei der feierlichen Preisverleihung einen ersten Preis entgegennehmen durfte. Lampenfieber sah man ihm nicht an: Er zeigte mit Werken von H\u00e4ndel, Schumann, Mayka-par und schlie\u00dflich einer Romanze von Gli\u00e8re seine Spielfertigkeit und Flexibilit\u00e4t. Er pr\u00e4sen-tierte Werke aus verschiedenen Kontexten, Epochen und Stilrichtungen: Vor allem bei Ma-ykapars Komposition \u201eder st\u00fcrmische Bach\u201c lie\u00df er pianistisch das Rauschen der Fluten bis hin zu den st\u00fcrmischen Kaskaden eines Wasserfalls erklingen und erspielte sich mit seinem Vortrag die Gunst des Publikums und der Jury. <br>Besonders herausragend war die Darbietung von Arjun Mukhopadhyay, der als reifstes Ta-lent der Schwetzinger in der Altersgruppe IV antrat und mit seinem Programm eine erstaun-liche Vielf\u00e4ltigkeit, Schnelligkeit, technische Raffinesse und dynamische Empathie pr\u00e4sen-tierte: Der Vierzehnj\u00e4hrige Sch\u00fcler von Tatjana Worm-Sawosskaja brillierte mit dem baro-cken Pr\u00e4ludium und der Fuge in c-Moll aus Bachs Wohltemperiertem Klavier, zeigte die ver-zweifelten Tiefen Beethovens genauso \u00fcberzeugend wie die harmonischen Wohlkl\u00e4nge aus der ber\u00fchmten Sonate Path\u00e9tique (1. Satz) \u2013 und verzauberte die Anwesenden schlie\u00dflich mit einem Scherzo Gli\u00e8res, sodass auch nach seinem fehlerfreien Auftritt der erste Preis verdient zu erwarten war. Von Anselm bis Arjun demonstrierten die jungen Talente in ver-schiedenen Stadien ihrer Klavierausbildung ihre musikalische Begeisterung und Qualit\u00e4t: Die Schwetzinger Abordnung \u00fcberzeugte von Klein bis Gro\u00df.<\/p>\n<p>Es liegt also nicht allein an den Lehrpersonen des Klavierstudios f\u00fcr begabte Kinder und Ju-gendliche unter Leitung von Tatjana Worm-Sawosskaja, sondern am Konzept des Schulcurri-culums und der hohen Unterrichtsqualit\u00e4t in ihrer Einrichtung, dass die Schwetzinger Nach-wuchspianisten trotz einer starken Konkurrenz mit einer guten Vorbereitung gl\u00e4nzen konn-ten. Denn im Klavierstudio bekommen alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mindestens zweimal w\u00f6chentlich Einzelunterricht, dazu nach dem jeweiligen Alter eine musiktheoretische Fun-dierung in der Gruppe in den F\u00e4chern wie Musiktheorie\/Geh\u00f6rbildung und Musikgeschichte. Anselm, Stefan, Gioele erhielten in diesem Schuljahr zudem noch ein Stipendium einer Stif-tung f\u00fcr die dritte w\u00f6chentliche Unterrichtseinheit im Klavier. Ein solches \u201eTraining\u201c ist na-t\u00fcrlich effizienter, als alles in einer einmal w\u00f6chentlich stattfinden Stunde vermittelt be-kommen zu sollen. Erfahrungsgem\u00e4\u00df ist die Motivation der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei einer erh\u00f6hten Unterrichtsfrequenz h\u00f6her, da auch schnellere Fortschritte h\u00f6rbar sind und St\u00fccke damit auch fr\u00fcher vortragsreif spielbar werden. <br>Gabriele K\u00f6nig, die seit 25 Jahren in St. Georgen Klavierwettbewerbe austragen l\u00e4sst und der Pr\u00fcfungskomission vorsteht, war von den Leistungen der Schwetzinger Sch\u00fcler sichtlich beeindruckt. Sie lobte das sehr hohe Niveau der Teilnehmenden, von denen in diesem Jahr \u00fcberraschender Weise und anders als sonst die meisten Jungen waren. Der Wettbewerb war international, es waren Nachwuchspianistinnen und -Pianisten aus 12 L\u00e4ndern vertre-ten. Gabriele K\u00f6nig w\u00fcrdigte die geh\u00f6rten Leistungen und den Mut, sich als junger Mensch einem gro\u00dfen Wettbewerb zu stellen und das Lampenfieber, das Spiel vor gro\u00dfem Publikum auszuhalten. Ein wenig Wehmut schwang bei ihr und den G\u00e4sten allerdings mit: Denn dies wird der letzte von Gabriele K\u00f6nig ausgerichtete und geleitete internationale Klavierwett-bewerb in St. Georgen gewesen sein. Die von ihr veranstalteten Wettbewerbswochenenden hatten sich \u00fcber Jahrzehnte etabliert, wurden breit angenommen und besonders f\u00fcr ihre famili\u00e4re Atmosph\u00e4re bei allem inhaltlichen Anspruch sehr gesch\u00e4tzt. Manche Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben immer wieder w\u00e4hrend ihrer Laufbahn an den St. Georgener Wettbe-werben teilgenommen und sich damit gegenseitig \u00fcber Jahre begleitet. Ein guter Ort war es, um sich gegenseitig zuzuh\u00f6ren und neben Kontakten auch Anregungen f\u00fcr ein k\u00fcnftiges Repertoire zu sammeln. Gabriele K\u00f6nig, die selbst am Konservatorium in St. Petersburg ausgebildet worden ist, eine pers\u00f6nliche Sch\u00fclerin Schostakowitschs war und in ihrer aktiven Zeit als Konzertpianistin selbst sechs internationale Wettbewerbe gewonnen hat, hat die St. Georgener Veranstaltungen immer mit Leidenschaft und gro\u00dfem pers\u00f6nlichen Engagement geleitet. \u00dcber 2500 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben seither im Schwarzwald bei ihr konzer-tiert; zu vielen Nachwuchsmusikern hat sie Kontakte aufgebaut. Denn ihre Motivation be-stand und besteht darin, gerade Kinder und Jugendliche zu motivieren, sich Ziele zu setzen; auch das Werk Gli\u00e8res in der kommenden Generation lebendig zu halten. Dass ihr das bei den Schwetzingern sehr gut gelungen ist, zeigen die beeindruckenden Ergebnisse von An-selm, Gioele, Stefan und Arjun deutlich<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfartigen Leistungen beeindruckten&nbsp;Arjun Mukhopadhyay, Stefan Patrik Simu, Gioele Luciano Infurna und Anselm Inselmann&nbsp;in St. Georgen Jury und Publikum und sicherten sich mit gekonnten Auftritten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7178,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,21],"tags":[24,26,38],"class_list":["post-7177","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-presse","tag-news","tag-presse","tag-wettbewerb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7177"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7182,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7177\/revisions\/7182"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/worm-sawosskaja.de\/klavierstudio\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}